Am Samstag, 25.07.26 trafen sich pünktlich um 17:00 Uhr 18 „mondsüchtige“ Midlander und Midlanderinnen zur diesjährigen Mondscheintour beim Café Maier in Dintikon.

Nach der obligaten Begrüssungsrunde stellte unser Road Captain Oli kurz den Ablauf und die Länge der in zwei Etappen aufgeteilten Tour vor. Bis zum Nachtessenshalt waren rund 75 Km zu „erfahren“ und danach nochmals gut 80 Km. Voller Vorfreude auf die Tour schwangen wir uns auf die Motorräder und waren schon gespannt darauf, ob sich der Mond überhaupt zeigen würde. Es war immer noch sehr heiss, der Himmel war jedoch bedeckt und es roch nach Regen und Gewitter.

Unsere Tour startete Richtung Norden. Safety Salvi reihte sich am Schluss des Konvois ein und passte gut auf, damit alle zusammenblieben. Zuerst führte uns der Weg nach Lenzburg, wo wir die gleichnamige Burg auch mal von hinten zu sehen bekamen. Weiter ging es über abwechslungsreiche Nebenstrassen durchs schöne Schenkenbergtal bis nach Thalheim – Staffelegg Passhöhe. Dort wollten unsere Harleys schon fast Richtung „Heimat“ Densbüren abbiegen, aber unsere Route verlief links bergab nach Küttigen. Von dort aus wurde es wieder etwas kurvenreicher. Die Fahrt ging weiter via Benkerjoch ins Fricktal.

Ab Frick ging es dann über ein sehr schmales und ins Nirvana scheinend führendes Strässchen weiter. Ob dieses wohl bei den Einheimischen als „Promilleweg“ bekannt ist? Auf jeden Fall kamen wir dann in Schupfart runter und passierten schon bald die Kantonsgrenze zum Baselbiet. Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Nachtessenshalt auf der Sissacherfluh.

Wow, diese Aussicht von dort oben! Es war zwar immer noch bedeckt, aber durch die Wolken wirkte die Szenerie noch spannender. Ebenso war der Ort ideal für das Tour-Gruppenfoto.

In der dortigen Bergwirtschaft erwartete uns dann ein sehr reichhaltiges Nachtessen mit Salat und Fleisch in rauen Mengen. Der Wirt war sehr angetan von unseren schönen Harleys und bot an, diese für uns zu waschen, als Gegenleistung müssten wir sie ihm einfach dort lassen … Es fuhren dann alle mit ungewaschenen Maschinen weiter.

Frisch gestärkt nahmen wir die zweite Etappe der Tour in Angriff und verliessen diesen wunderschönen Ort wieder. Langsam begann es zu dämmern und wir überfuhren erneut eine Kantonsgrenze, diesmal jene vom äussersten Zipfel von Solothurn. Via den Gempen gings nach Nuglar weiter durchs Schwarzbubenland. Da dort der Dialekt und die Grenze zum Baselbiet fliessend verlaufen, merkt man gar nicht so recht, in welchem Kanton man nun genau ist. Auf jeden Fall blinzelte in der Nähe von Reigoldswil tatsächlich kurz der Mond zwischen den Wolken durch, und Yasmine konnte ein paar super tolle Fotos schiessen.

Zwischenzeitlich hatten wir schon Waldenburg hinter uns gelassen und sind via Langenbruck – oberer Haustein nach Balsthal gelangt und von dort aus an unserem Zielort beim Burger King in Rothrist angekommen. Trotz der bereits vorgerückten Stunde, es war schon fast 23:00 Uhr, kamen noch fast alle mit, um sich vor der Heimfahrt noch mit einem kühlen Getränk und/oder Dessert zu stärken.

Fazit: Somit ging eine weitere supertolle Ausfahrt zu Ende. Vielen herzlichen Dank an Oli und Salvi für die perfekt organisierte Tour und wunderschöne Streckenführung! Es macht einfach mega Spass zum Mitfahren.